Tafel Gelnhausen - Wir ĂĽber uns

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Die Tafel Gelnhausen in Kurzfassung

Wer sind wir?

Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit 592 Mitgliedern, von denen 250 im Fahr-, Sortier- und Ausgabedienst sowie in der Geschäftsstelle aktiv tätig sind.

An unseren wöchentlich stattfindenden 6 Ausgabetagen in Gelnhausen und je einem Ausgabetag in Brachttal, Freigericht, Biebergemünd und Gründau Lieblos, versorgen wir damit 1278 Kunden, davon über 1/3 Kinder unter 15 Jahren.

 

Das bedeutet: Wir handeln nachhaltig!

 

Wem helfen wir?

Wir helfen Menschen die am Rande unserer Gesellschaft stehen: Hartz-IV-Empfängern, Empfängern von Grundsicherung, Sozialgeld, Rentnern mit Bezügen unter der Armutsgrenze und Asylbewerbern.

 

Das bedeutet: Wir helfen wirtschaftliche Armut zu lindern!

 

Wer hilft?

Bürgerinnen und Bürger, die uns ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten uneigennützig für eine gute Sache zur Verfügung stellen.

 

Das bedeutet: Wir gestalten gesellschaftliches Zusammenleben!

 

Mitmachen?

Helfen ist ganz einfach. Jeder tut, was er am besten kann.

Als ehrenamtliche/r Helfer/in…

 

…im Fahrdienst als Fahrer oder Beifahrer: Bei Märkten, Bäckereien etc. sind Lebensmittel mit unseren Fahrzeugen abzuholen und zu unserer Tafelzentrale in Gelnhausen zu bringen.

 

…in der Tafel: Die Lebensmittel müssen sortiert und in Körbe verteilt werden. Oder wollen Sie auch bei der Ausgabe an unsere Kunden mitwirken?

 

…im Tafelbüro: Anfallende Büroarbeiten mit dem PC erledigen, Telefondienst übernehmen und bei organisatorischen Aufgaben mitwirken?

 

Arbeitszeiten können frei gestaltet werden. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle geben hierzu gerne Auskunft.

Alter: von 18-80 Jahren, so Mobilität und Freude am Arbeiten gegeben sind.

 

Wenn auch Sie mithelfen wollen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

Tafelvermehrung in Deutschland (Quelle: ZEIT-MAGAZIN)

Infografik - Ole Häntzschel - Quelle Bundesverband Deutsche Tafel e.V.

Soll man sich freuen, dass es inzwischen so viele von ihnen gibt oder soll man traurig sein, weil so viele nötig sind?

Es fing an mit einer allerersten Tafel in Berlin im Jahre 1993, heute sind sie überall. Sie folgen alle derselben Idee: Wer kein Geld für Essen hat, bekommt es umsonst. Bürger spenden Geld, Geschäfte spenden überschüssiges Obst, Gemüse und Brot, das noch einwandfrei geniessbar ist. Die Idee entstand in den Metropolen, in denen sich die Armut ballt, inzwischen hat sie sich ausgebreitet übers Land, auch dort, wo man vor allem Millionäre vermutet: auf Sylt, in Starnberg und Garmisch.

Die meisten Tafeln gibt es im südlichen Bayern und in Baden-Württemberg. Denn geholfen wird dort am meisten, wo es außer Armen auch noch genügend Reiche gibt, die den Armen helfen wollen. Die ärmsten Gegenden in Deutschland, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt, so ungerecht ist das, sind auch am ärmsten an Tafeln.