Grusswort des Bürgermeisters von Gelnhausen, T. Stolz
Armut ist auch in einem wohlhabenden Land wie Deutschland anzutreffen und auch in unserer Heimatstadt Gelnhausen leben Menschen, deren Einkommen für das Lebensnotwendige nicht ausreicht. Gleichzeitig leben wir im Überfluss. Große Mengen an Lebensmitteln wandern in den Müll, obwohl sie durchaus noch zum Verzehr geeignet sind.
Hier setzt der Tafelgedanke an.
Soziales Engagement und tatkräftiger Einsatz für diejenigen unter uns, die finanziell schlechter gestellt sind und denen es am Lebensnotwendigen mangelt, ist ein Grundpfeiler der Gesellschaft – und dennoch nicht selbstverständlich. Umso mehr verdient es Anerkennung, dass es seit 2007 nun auch bei uns in Gelnhausen eine Tafel gibt. Respekt verdient der Einsatz der Bürgerinnen und Bürger, die sich in der „Gelnhäuser Tafel“ zusammengefunden haben und mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dazu beitragen wollen, diese Not zu lindern. Es ist eine gute und nachahmenswerte Sache, wenn diejenigen, die in besseren Verhältnissen leben dürfen, sich ihrer Verantwortung bewusst sind, sich zusammenschließen und das Notwendige tun. So kann sich der Tafelgedanke – „Jeder gibt was er kann“ auch in Gelnhausen ausbreiten.
Die Stadt Gelnhausen und ich persönlich unterstützen diese vorbildliche Arbeit nach besten Kräften.
Als Bürgermeister der Barbarossastadt Gelnhausen kann ich nicht genug betonen, wie wichtig diese Initiative ist. Ich wünsche mir, dass die „Gelnhäuser Tafel“ weiterhin so positiv aufgenommen wird und dass viele Menschen sich daran beteiligen, sei es durch finanzielle Unterstützung, durch Lebensmittelspenden oder durch den Einsatz als ehrenamtliche Mitarbeiter. Die „Gelnhäuser Tafel“ ist Hilfe, die vor Ort direkt bei den Menschen ankommt.
Ich wünsche Ihnen allen weiterhin viel Kraft und viel Erfolg bei Ihrer ehrenvollen Aufgabe.
Ihr
Thorsten Stolz
Bürgermeister der Barbarossastadt Gelnhausen

